Spuk im Mühlenhof

Was für ein tolles Spektakel.

Das war so gruselig.

Mein Kind wird wohl bei mir übernachten.

Ganz, ganz toll gemacht.

Ich kann doch auch nichts dafür.

Ist das echte Leber ?

Oh, nein...kann ich auch wieder zurück?

Da steht doch noch einer?

Muß ich wirklich da runter?

Ihr seid doch alle verrückt!

Wir sind schon das 3.x hier drin. :)

 

...nur einige Stimmen, der Gäste der Gruselgruft...

 


Am Abend vor der Winter-Zeitumstellung begann die Gruselei erst spät, damit es schön dunkel ist.

 

Zuvor war es auf dem Hof eher gemütlich. Eine Hexe hatte zwar mit ihrem Besen Startprobleme, brachte dann aber die lustige Kinderschar über den Spukpfad zum Mühlenhof. Dort brutzelten Bouletten und die Hexensuppe. Kürbisgerichte,Kaffee und Kuchen gab es auch. Die Lagerfeuer-Live-Musik spielte den Regen weg (oder war es anders herum?). Die Wahrsagerin wartete geduldig auf die Gäste. Die Schmink- und Kürbisschnitzstände wurden schnell umlagert.

Aus der Grusel-Gruft starrte hin und wieder eine Geister- Fratze. Wann geht´s denn los?

Dann endlich wurde die Sage vom Stellmacher, der das Mühlenrad nicht fertigstellte, vorgelesen und kurze Zeit später schritten 4 stumme Sargträger hinter einem, vor sich hin murmelnden Pfaffen her. Gefolgt von einer jammernden Witwe verschwanden alle in der Gruft.

Schreie...Lärm...dramatische Geräusche.

Die Mutigen in der 1. Reihe vor dem Eingang zur Grusel- Gruft schluckten schon schwer.Doch zum Glück gab es eine Gewinnerin vom Mühlenquiz. Ein junges Schulmädchen. Sie wird die erste sein...

...jedoch sie kam nie mehr raus. Man sah sie im Keller, vor den Zahnrädern der Mühle zerfleischt von den Zombies liegen.

Der Stellmacher ist zum Rächer geworden, hatte das Tor zur Hölle geöffnet und die Geister in die Grusel-Gruft gelassen. 

Der kleine Pfaffe hat alles gegeben, um die Besucher aufzuhalten. Doch nur selten mit Erfolg. Die Geister lockten, die eher schwebende Madam Pompadur und die verrückte Hexe schickten alle die Treppe runter, direkt in die Arme der Zombies. Im letzten Kellerraum bückte der Stellmacher sich über sein untreues Eheweib und beraubte sie sämtlicher Innereien.  Durch das Höllentor ging der Besucher über eine Brücke, am immer noch zerstörten Mühlenrad vorbei, den Weg über den Friedhof. Der Friedhofswärter wies ihnen den Weg hinaus.

Glücklich, wer es ohne zitternde Knie schaffte. 

Ein Höhepunkt für alle Hofbesucher war der Auftritt von Dance4friends.

Die Tänzerinnen kamen in ihren Kostümen aus der Gruft und fanden sich nach der Musik und dem Thema von Michael Jackson´s Triller vor dem Gruft- Eingang ein. Einen Riesen-Applaus gab es vom Publikum. Da war der Auftritt der Ghost-Busters nichts gegen die Profis. Aber die Lacher hatten wir auf unserer Seite. 4 etwas ungelenkige HfSKS-Geister-Jäger versuchten die Grufti-Geister aufzusaugen. ;)  Ohne Erfolg, denn die Gruft wurde für einen " Nachschlag" noch einmal geöffnet.

Gegen 21:00 Uhr löste sich die Besucher-Schar auf.  Nur das Feuer in der Feuer-Tonne brutzelte lustig weiter.

 

Ein ganz großer Dank an die Fleißigen Geister von Dance4friends. Ohne Euch hätten wir der Gruft nicht so ein Gänsehaut- Feeling einhauchen können. Danke an den Schrecker-Trecker !

Die Kleiderkammer hat uns mit einigen Kostümen ausgestattet. Der Fundus scheint unerschöpflich. Danke, für die Geduld mit uns auf diesem Weg !

 

An alle Besucher ein Danke schön für das entgegengebrachte Vertrauen.

Bis zum nächsten mal.                                       Evi Kurzawa  , HfSKS